Bahá'í-Parkanlagen am Berg Karmel in Haifa - Foto von Marco Abrar - BahaiPictures.com
 

Die Sendung Bahá'u'lláhs

Bahá'u'lláh erklärte offen und wiederholt, dass Er der lang erwartete Erzieher und Lehrer aller Völker sei, der Vermittler wunderbarer Gnade, die über alle früheren Ausgießungen hinausreiche. In ihr würden alle früheren Religionsformen münden wie Flüsse in das Weltmeer. Er legte den Grund zu einem festen Fundament der Einheit in der ganzen Welt und zur Errichtung jenes herrlichen Zeitalters des Friedens auf Erden, des Wohlgefallens unter den Menschen, von dem die Offenbarer gekündet und die Dichter gesungen haben.

Der Schrein des Báb - Foto von Marco Abrar - BahaiPictures.comSuchen nach Wahrheit, Einheit der Menschheit, Einheit der Religionen, der Rassen, der Völker, des Ostens und des Westens, Aussöhnung von Religion und Wissenschaft, Ablegen von Vorurteilen und Aberglauben, Gleichberechtigung von Mann und Frau, Aufrichtung von Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit, Einsetzung eines höchsten übernationalen Gerichtshofs, Einführung einer Welthilfssprache, verbindlicher Erwerb von Wissen - diese und viele andere Lehren gleich diesen wurden durch die Feder von Bahá'u'lláh während der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts in unzähligen Büchern und Sendschreiben, von denen verschiedene an die Könige und Herrscher der Welt gerichtet waren, geoffenbart.

Seine Botschaft, einzigartig in ihrer Verständlichkeit und Weite, ist in wundervoller Weise abgestimmt auf die Zeichen und Note der Zeit. Nie waren die neuen Aufgaben, die den Menschen gestellt wurden, so riesenhaft und so verwickelt wie jetzt. Nie waren die angebotenen Lösungen so zahlreich und widerstreitend. Nie war die Not nach einem großen Weltenlehrer so dringend und so weithin spürbar. Vielleicht auch war das Warten auf einen solchen Lehrer noch nie so zuversichtlich und so allgemein.
(Esslemont, Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter, S. 20 f.)

Blick auf die unteren Terrassen sowie die Ben Gurion Strasse - Foto von Marco Abrar - BahaiPictures.com